Donnerstag, 24. November 2011

Novemberblues

Wer kennt das nicht? Die Tage beginnen im Dunkeln und bevor man zu hause ist, ist es wieder zappenduster. Irgendwie habe ich momentan das Gefühl die Zeit fliegt an mir vorbei, ohne dass ich welche für mich selbst abzweigen könnte. Das kippt mich, trotz des wundervollen Wetters tagsüber, in eine Art Novemberblues. Motivation am Boden, Selbstmitleid und keine Aussicht auf Erfolge sind die Folgen.
Dabei ist momentan das herrlichste Wetter, das man sich vorstellen kann. Aber Abends ist es wie gesagt stockdunkel und zum rausgehen hab ich dann einfach keine Lust mehr. Obwohl es ja Erfindungen wie Taschenlampen gibt. Ach es ist verhext. Ich krieg einfach gar nichts auf die Reihe. Stopp! Hier sind wir wieder beim typischen Selbstmitleid. Und weils so schön ist gleich noch ein bisschen darin baden. Zum Glück hält das noch höchstens 6 Tage (November ist ja gleich vorbei)

Gestern hat meine Schwester mir angeboten, dass ich mit Ihr und Ihrer Bekannten ab jetzt immer an meinem freien Tag ins Fitness-Studio gehen könnte. Sie meinte, das Abo sei relativ günstig und mir würde das doch sicher gut tun. Naja, ganz unrecht hat sie nicht. Aber beim Gedanken an einen Raum ohne Fenster, mit verschwitzten, sich quälenden Leuten und mittendrin ich mit meinen 100kg. Da vergeht einem die Lust bevor man welche gehabt hat. Es war aber eine nette Art zu sagen: Du bist zu fett - beweg dich mal ein bisschen. Vielleicht ist es ja genau das was mir fehlt - ein richtiger Tritt in den Allerwertesten. Bis anhin hatte ich immer das Gefühl man könne mich nur auf eine positive Art motivieren. Denn bei allzustarker Kritik an meiner Wenigkeit, bin ich eher deprimiert in Selbstmitleid und Fressattacken versunken. Aber im Moment gilt das auch bei gut gemeinten Worten.

Darum hier auch an dieser Stelle ein dringender Notruf:
Hilfe - wer hilft mir, meine Motivation zu finden??? Bin froh um jede Anregung, Idee oder Tipp zur Selbstmotivation. Wo seid ihr, ihr Unterstützer in der Not?

Ich wünsche mir, dass ich den richtigen Weg finde...

Montag, 7. November 2011

Zirkuszelte

Wien war einfach wunderbar. Die vier Tage in Wien waren ein Genuss. Leider auch für meinen Magen.  Was haben wir dort gut gegessen. Gulaschsuppe, Wienerschnitzel und nicht zuletzt diese feinen Torten für den Nachmittagskaffee. Und dieser Kaffee. Man hat gar keine Lust mehr auf die Brühe, die einem hier serviert wird.
Aber auch die Kultur dort ist einmalig. Sehenswerte Architektur und Museen soweit das Auge reicht. Mich würde mal interressieren wieviele Kilometer wir an diesen Tagen zurückgelegt haben. Es waren etliche. Aber das war Angesichts der vielen, feinen Schlemmereien auch bitternötig. Beeindruckend war auch, dass es schien als gäbe es in Wien nur gut angezogene Menschen. Bis auf einige Ausnahmen, aber dies waren wohl meist Touristen. Alle waren hervorragend gekleidet. Den meisten von Ihnen haftete dieser spezielle Charm an. Wie sagt man doch gleich, Wiener Schmäh. Gewöhnungsbedürftig aber sehr angenehm. Leider sieht man neben so vielen schönen und gutgekleideten Menschen bald mal aus wie eine Landpomeranze. Man schaut in den Spiegel und die nackte Realität sieht dir in die Augen. Sind wir ehrlich, zum ganzen Übergewicht kommt doch noch die Gewissheit hinzu, dass man sich mit Grösse 48 / 50 nicht in einer Boutique mit dem neusten Chic einkleiden kann. Ausnahme bilden Handtaschen und Schuhe. Ansonsten muss man sich in einen Laden mit Zirkuszelten begeben um dort eine passende Blache zu finden mit der man sich auf die Strasse trauen kann. Kartoffelsack lässt grüssen. Ich persönlich vermeide es solange es nur geht mich mit neuen Kleidern einzudecken. Es grenzt eher an Folter mir eine neue Hose zu suchen oder ein neues Oberteil. Immer mit dem Gedanken im Hinterkopf; was soll ich mir neue Klamotten kaufen, wenn ich doch abnehmen will. Dann hängen noch mehr Teile in meinem Kleiderschrank, die ich ja im Fall, dass ich abnehme entsorgen müsste. Nun dazu ist es schon lange nicht mehr gekommen. Und mal ehrlich, im Fall einer Gewichtsreduktion könnte ich meine Gardarobe ja auch nach Afrika schicken. Mit der riesigen Menge an Stoff können die dort ganze Völker einkleiden. Aus einem einzigen T-shirt könnte man schon eine 6-köpfige Familie mit Baumwolle versorgen.

Trotz des Vorsatzes nach Wien kürzer zu treten, was das schlemmen anbelangt, sind nun eine Woche vergangen und nichts hat sich getan. Ich traue mich noch nicht einmal mehr auf die Waage. Es hatte sich doch so gut entwickelt. Und nun scheint es als ob sich nichts getan hat.
Und vor allem was wird in der Weihnachtszeit erst auf mich zukommen? Schaffe ich es den süssen Versuchungen zu wiederstehen. Man glaubt es nicht, aber in diesem Moment denke ich an die Kekse die sich im Pausenraum befinden und daran, ob ich mir nicht gleich mal einen holen will. Aber nein ich werd jetzt ein Glas Wasser trinken und hoffen, dass dieser Keks an mir vorüber geht.

Wünsche mir mehr Durchhaltevermögen und eine schöne Woche

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Wien ich komme...

Eingendlich sollte ich dieses Wochende schön zu Hause sein und den neuen Balkonboden fertig verlegen. Da es aber ein verlängertes Wochenende ist, fahren ich und mein Schatz nach Wien. Bin schon total gespannt, da ich noch niemals in Wien war. Allerdings wird mich dieses Wochenende wohl ein bisschen zurückwerfen was meine Gewichtsverlustpläne betrifft. Ich meine sind wir ehrlich, wer bestellt sich in Wien einen Salat. Ich denke da eher an Sachertorte, Wienerschnitzel und Kaiserschmarn und nicht zu vergessen Wiener Melange. Ah wenn ich das nur höre. Lecker. Aber eben, nicht förderlich. Danach werde ich wohl eine etwas strengere Woche starten müssen. Ehrlich gesagt wäre es grundsätzlich an der Zeit etwas strenger zu werden. Habe mehr und mehr das Gefühl meine guten Vorsätze schwinden so allmählich. Vielleicht waren auch nie genügend vorhanden. Wie heisst es nochmals, äh - der Wille ist schwach und der Geist ebenso... oder war es umgekehrt. Ach egal. Wenn jemand meine Motivation treffen sollte, richtet ihr bitte aus ich sei schon mal nach Hause gegangen.
Gestern Abend zum Beispiel. Statt einen schönen Spatziergang zu machen und ein wenig frische Luft zu tanken (muss sagen die Luft war wirklich frisch, brrrr) bin ich zu hause auf dem Sofa rumgelegen und hab gesurft und ferngesehen. Hab mir irgend einen Adam Sandler Film angeschaut. Wie hiess er denn noch gleich - ah genau, "Wie das Leben so spielt". Im Nachhinein kann man sagen, ich hätte besser noch ein bisschen im Reiseführer geblättert oder wäre besser gleich ins Bett gegangen. Eigendlich mag ich Adam Sandler, aber so einen Schrottfilm hab ich schon lange nicht mehr gesehen. Vielleicht habe ich aber nur zu wenig Humor. Kann auch sein.

Heute abend werde ich einen Kuchen backen. Natürlich nicht für mich - Meine Schwester samt Familie kommt am Freitag aus Amerika zurück. Da wir dann in Wien sind, werde ich morgen Abend noch kurz bei Ihr vorbei gehen und den Kuchen platzieren. So als süsses "Welcome back". Ach wie gern wäre ich auch nach Amerika gefahren. Oder irgendwo sonst hin. Am liebsten würde ich irgendwann mal eine Weltreise machen. Aber eben, das liebe Geld. Man sollte einfach mal genug Zeit und genug Geld übrig haben um ein ganzes Jahr durch die Welt zu ziehen. Kann man sich etwas schöneres vorstellen?! Es gibt so viele schöne Flecken die ich noch gerne sehen möchte.
Ehrlich gesagt habe ich richtige Panik davor, dass mir in meinem Leben einfach nicht die Zeit dafür bleibt. Habe manchmal den Eindruck, dass das Leben nur so an mir vorbeirauscht. Wenn ich mir die Kinder meiner Geschwister ansehe, habe ich manchmal das Gefühl es war doch erst gestern als ich die Schule fertig hatte. Von wegen, das war vor der Hälfte meines Lebens. Also vor 16 Jahren - wow. Da denkt man immer man ist noch jung und cool. Sag das mal einem16jährigen Teenie. Für die ist man mit 32 schon sowas von out und uncool.
Wahrscheinlich brauchen die nicht mal mehr Wörter wie cool. Ich geh mal davon aus ,wenn der 14jährige Sohn meiner Schwester sagt; hey du bist voll fett, das dies in meinem Fall nich als Kompliment ausgelegt werden kann. Um es mit den Worten des gestrigen Filmtitels zu sagen - wie das Leben so spielt...

Ja dann, auch wenn ich nächstens nicht die ganze Welt erkunden werde, so kann ich doch mit voller Vorfreude sagen - Wien ich komme...

Wünsch mir für diese Woche eine gute Reise und zumindest einen "kleinen" Stück vom Kuchen (Sachertorte)

Dienstag, 18. Oktober 2011

Schreibblockade

Vielleicht leide ich momentan an einer Schreibblockade. Es könnte aber einfach auch sein, dass ich schlichtweg zu faul war. Dies trifft auch auf meine jetzige Gefühlslage am besten zu. Ich bin einfach für alles zu faul. Am liebsten würde ich mich auf's Sofa legen und keine Bewegung mehr machen. Aber die Pflicht ruft. Tja was soll's. Nun, so schlimm dies auch ist, meine Motivation scheint sich wirklich immer in Wochenendnähe aus dem Staub zu machen. Diesem Selbstbetrug werde ich mich wohl oder übel stellen müssen. Es kann ja nicht sein, dass ich mir die gesparten Kallorien der Woche an 2 Tagen reindrücke. Aber genau dies scheint an den letzten beiden Wochenenden passiert zu sein. Schluss damit. Auf ein Neues. (ist dies nicht der lieblings Satz aller Abnehmwilligen?) Nun gug, was geschehen ist, ist geschehen. Meine Schreibfaulheit und meine Bewegungsfaulheit werde ich in den Griff kriegen. Schliesslich hat sich auf der Waage auch schon etwas getan. Aber das werde ich erst in der nächsten Woche berichten. Jetzt traue ich mich nicht auf die Waage...

Ich wünshe mir (und dir) einen schönen Herbsttag und dass ich den Weg wiederfinde

Montag, 10. Oktober 2011

Wochenenden...

... sind etwas wundervolles. Ich glaube da sind wir uns alle einig. Allerdings haben sie auch etwas sehr gefährliches an sich. Nach einer unglaublich arbeitsintensiven Woche freuen wir uns alle auf das wohlverdiente Wochenende. Endlich ausspannen und den Tätigkeiten nachgehen, für die man Wochentags keine Zeit hatte. Bei mir ist das allerdings immer wieder gerne faul rumliegen und essen. Nicht unbedingt etwas, dass mich meinem Ziel näher bringt. Aber ehrlich gesagt etwas wahnsinnig Entspannendes. Das ist sicher eins meiner Hauptprobleme. Ich suche Entspannung im Essen. Es ist einfach herrlich etwas feines zu kochen und sich dann genüsslich darüber her zu machen. Anschliessend dann noch das obligate "Auf-dem-sofa-abhängen". Und kein schlechtes Gewissen an wenigstens einem Tag der Woche keinen Finger krumm zu machen. Mehr Genuss wäre dekadent. Wenn man sich auch dann an ein paar Grenzen hält - alles kein Problem. Aber eben, genau an einem Wochenende will man doch keine Grenzen einhalten oder gar Disziplin haben. Nein, man will einfach nur geniessen.
Schon seit einiger Zeit mache ich mir Gedanken darüber, was ich mir als "Ersatz-Droge" zulegen könnte. Irgendetwas, dass mich ohne zu bemerken vom essen abhalten könnte. Aber einen wirklichen Ersatz habe ich dafür einfach noch nicht gefunden. Etwas, dass man mit viel Genuss tun könnte und am besten dabei noch Kalorien verbrauchen. Ich weiss schon was ihr denkt... Aber mal ehrlich, danach ist der Appetit auf was zu essen nicht unbedingt vorbei. Nun ja, ich werd einfach noch weiterüberlegen und darauf hoffen, dass mir möglichst bald etwas einfällt. Bis dahin werde ich einfach versuchen meine Wochenenden kalorienarm zu gestalten und trotzdem lustvoll zu geniessen.

Daher einen guten Start in die neue Woche und Schritt für Schritt dem Ziel etwas näher

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Einschränkungen

Die letzten zwei Tage habe ich mich immer wieder mit dem Thema Einschränkungen auseinander gesetzt. Ich hab mir überlegt, wie mein Gewicht mich in meinem Leben einschränkt und ich Dinge, die ich eigentlich gerne mache, nicht tun kann oder nicht tun will. Auch über zukünftige Konsequenzen habe ich mir Gedanken gemacht.

Nun ja, das Erste was mir spontan einfiehl ist der verzicht auf Baden. Also nicht im Sinn von Waschen - nicht das wir uns falsch verstehen. Ich liebe Wasser. Früher bin ich manchmal Stunden im kühlen Nass geblieben und man musste mich regelrecht rausschleifen. Als Kind gehörte das zu meiner grossen Leidenschaft. Aber momentan sind meine Hemmungen viel zu gross. Ich bin zwar absolut für den Umweltschutz. Aber als neues Gesicht der "rettet die Wahle" Kampagne von Greenpeace möchte ich wirklich nicht enden.
Ich kann mich erinnern, das mir jemand gesagt hatte, sie traue sich nicht ins Schwimmbad. Damals hatte ich das Gefühl, dass mir sowas niemals passieren könnte. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass man sich so dermassen für seinen Körper schämen könnte, dass man sich nicht mehr halbnackt unter Leute traut. Wenn ich das allerdings so lese, kann ich es mir kaum mehr vorstellen, dass ich mich das jemals getraut habe. Jedenfalls vermisse ich es, ins Schwimmbad zu gehen. Oder ans Meer. Aber wenigstens habe ich eine riiiiiiiesige Badewanne.

Die zweite grosse Einschränkung bemerke ich vor allem, wenn ich mal irgendwo weg gehe. Vor allem wenn ich Leute treffe, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Mein erster Gedanke ist dann immer; Oh Gott was sehen diese Menschen noch in mir? Ist es Mitleid oder Spott? Oder ist es Ekel? Letztens trafen wir beim Einkauf den Frisör meines Freundes. Dieser gratulierte ihm beim nächsten Haarschnitt gleich mal zum Nachwuchs, den ich ja offensichtlich erwarten würde. Schrecklich peinlich. Oder man ist unterwegs und spürt die mitleidigen Blicke. In solchen Momenten schäme ich mich in Grund und Boden. Allerdings hällt dies mich leider nicht vom Essen ab. Ein absolutes Paradoxum. Zu Tode betrübt und beschämt wegen seinerselbst und trotzdem bestellt man sich eine Pizza. Vielleicht so eine Art süsse Selbstbestrafung. Schwierig wirklich schwierig.

Eine riesige Belastung ist der Selbsthass. Wenn man seinen Körper so nicht mag, dass man sogar Mühe hat, sich von seinem Partner anfassen zu lassen. Wie kann man sowas ansehen, geschweige denn anfassen wollen? Es ist nicht so, das dies ein ständiger Zustand ist. Aber manchmal wird das richtig zur Plage. Vor allem mein Hüft- und Bauchspeck machen es mir zunehmend schwerer. Aber halt - ich hatte ja gesagt das hat ein Ende! An dieser Stelle - meine Motivation ist ungebrochen!

Für die Zukunft habe ich Angst davor, dass wenn ich einmal Kinder haben sollte (an dieser Stelle gleich nochmals - nein, ich bin nicht schwanger, ich bin einfach nur fett), ich mit diesen nicht herumtollen und herumalbern kann. Oder zumindest nicht im Ausmass, wie ich mir ein Leben mit Kindern vorstelle. Im Moment möchte ich mich jedenfalls nicht auf Kinderspielplätzen austoben. Meine Versicherung deckt, soweit ich weiss, Beschädigungen von Spielgeräten wegen zu hohem Gewicht, nicht ab.

Grundsätzlich gibt es so viele Dinge, die nur danach schreien - NIMM AB!!!
Wahrscheinlich war ich bis anhin taub. Oder aber, der Weg zwischen meinem Gehör und meinem Hirn wurde von einem riesen Muffin blockiert. Diesen habe ich aber mitlerweilen aufgegessen und entschieden, dass es Zeit ist, mein Leben zu verändern. Genau jetzt.

In diesem Sinne wünsche ich mir mehr Gehör für mich und meinen Körper

Montag, 3. Oktober 2011

Tag 1

Eins mal gleich vorweg - ich mag keine Blogs. Und auch Blog schreiben ist bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht meine Vorstellung von einem sinnvollem Zeitvertreib. Ehrlich gesagt war es mir bis anhin ein Rätsel warum Menschen ihre intimen Gedanken und Ideen der breiten Öffentlichkeit mitteilen. Ich meine wer interessiert sich wirklich dafür ob und wieviel irgenjemand wiegt oder abnimmt oder was jemand für Strategien entwickelt dies zu tun. Aber momnent - irgendwen scheint es ja zu interessieren - denn Du scheinst gerade dabei zu sein diese Zeilen zu lesen. Hmmm, vielleicht sollte ich meine Meinung also nochmals überdenken. Aber warten wir mal ab wo das alles hinführt. Aber nun mal im Ernst. Meinen Blog sehe ich mehr als eine Art Selbst-Therapie. Das heisst ich erhoffe mir durch diese Zeilen meine Disziplin am Leben zu erhalten. So gesehen heiligt bekanntlicher Massen der Zweck die Mittel. 

Nun aber zum eingedlichen Problem. Seit ich denken kann, dreht sich mein halbes Leben um das Thema Übergewicht. Kurz gesagt ich bin mehr als 30kg zu schwer. Oder wie die meisten Übergewichtigen mir zustimmen würden, bin ich mehrere Zentimeter zu klein. Aber um 30kg in Grösse aufzufangen müsste ich ganze 33 Zentimeter wachsen. Nun wir sind uns sicher alle einig, dass ich das in diesem Leben nicht mehr schaffen werde. So gesehen ist es weitaus einfacher 30kg abzunehmen. Und hier also mein Plan - ganz offiziell. In einem Jahr, also 365 Tage, werde ich genau 30kg weniger wiegen. Dies steht unwiederruflich fest. Zumindest heute. Ich hoffe dies gilt auch noch wenigstens morgen. Aber das steht auf einem anderen Blatt...

An dieser Stelle wünsche ich mir echt viel Ausdauer und eine Menge Glück!!!